Weilburg wählt

 

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Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD Weilburg für die nächste Kommunalwahl, mit der Spitzenkandidatin Jacqueline Würz (vorne/Mitte)

Mit Jacqueline Würz, der Kubacher Ortsvorsteherin, gehen die Weilburger Sozialdemokraten erstmals mit einer Frau als Spitzenkandidatin in die anstehende Kommunalwahl.

Dies wurde mit 22 Ja-Stimmen, fünf Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen in einer Mitgliederversammlung im Helmut-Hild-Haus in Weilburg beschlossen. Es folgen in einem Spitzenteam Jan Kramer aus Odersbach, Bruno Götz aus der Weilburger Kernstadt und Roland Jung aus Waldhausen.  Vorausgegangen war eine intensive Vorbereitung, die bereits im Januar dieses Jahres begonnen hat, berichtete der Ortsvereinsvorsitzende Hartmut Bock bei der Vorstellung der Liste. Es gab Gespräche mit allen Ortsbezirken, um ein flächendeckendes Personalangebot, mehr Jugend und mehr Frauen zu erreichen. Dazu sollten auch freie Bewerberinnen und Bewerber, ohne Parteibindung, die Möglichkeit erhalten, sich über die SPD-Liste für die Stadt zu engagieren.

Neue Talente

Dies ist gelungen, denn wir haben eine Reihe neuer Talente hinzugewonnen und rund ein Drittel der Kandidatinnen und Kandidaten haben jetzt keine Parteibindung mehr. Insgesamt, auch diese bittere Wahrheit gibt es, geht jedoch die Bereitschaft für ein kommunales Engagement auf örtlicher Ebene zurück, berichtete der Vorsitzende. Die 43 Personen umfassende Gesamtliste wurde nach kurzer Diskussion und einigen Verschiebungen einstimmig bei einer Enthaltung verabschiedet.

Die Zukunftsfähigkeit der Stadt

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Jacqueline Würz

Um die Zukunftsfähigkeit der Stadt zu sichern sprach Jacqueline Würz unter dem Schlagwort „Weilburg 2020“ ein breites Themenpaket an, welches derzeit von einer Arbeitsgruppe zusammen gestellt und Ende Januar 2016 als Wahlprogramm vorgelegt wird. Dazu gehört die Sicherung wichtiger Standortfaktoren, wie die Bildung, die Gesundheitsversorgung, die Unterstützung kleiner und mittelständischer Betriebe und die Stärkung von Orts- und Stadtzentren. Die Einbindung der Bürgerschaft bei allen wichtigen Themen ist dabei eine Voraussetzung, um das Engagement auf der kommunalen Ebene stärker als bisher zu fördern.
Eine breite Gestaltungsmehrheit und eine konstruktive Unterstützung der Stadtentwicklung ist unser politisches Ziel, ergänzte der Vorsitzende Hartmut Bock.

Die Bürgermeisterwahl im Blick

Auch die Bürgermeisterwahl war Thema. Nach einem Fahrplan des Vorstands wollen sich die Weilburger Sozialdemokraten an der Bürgermeisterwahl 2017 durch eine eigene Kandidatin oder einen eigenen Kandidaten oder durch die Unterstützung einer offenen Kandidatur beteiligen. Die Mitgliedschaft in der SPD ist dabei gewünscht, jedoch nicht Voraussetzung. Die endgültige Entscheidung über die Kandidatur liegt bei der Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Weilburg, die nach der Kommunalwahl stattfindet. Bis dahin konzentriert sich die politische Arbeit der SPD auf die anstehende Kommunalwahl, um ein gutes Ergebnis und eine starke Position in der Stadtverordnetenversammlung zu erreichen, so das Vorstandspapier.

Text und Fotos: Hartmut Bock

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