Warum eine Frau für Weilburg?

Jacqueline Würz aus Kubach will Bürgermeisterin in Weilburg werden. Sie kandidiert für die Wahl im Frühjahr 2017 für die SPD.

Jacqueline Würz aus Kubach will Bürgermeisterin in Weilburg werden. Sie kandidiert für die Wahl im Frühjahr 2017 für die SPD.

In den Vereinigten Staaten will Hillary Clinton Präsidentin werden, in Großbritannien wurde Theresa May neue Premierministerin und muss nach dem Brexit aufräumen und bei uns ist Angela Merkel schon lange Jahre Bundeskanzlerin. Keine Sozialdemokratinnen, doch es sind Frauen, die wichtige politische Ämter ausüben. Auf Länderebene sind mit Hannelore Kraft in Nordrhein-Westfalen und Malu Dreyer in Rheinland-Pfalz zwei erfolgreiche Ministerpräsidentinnen der SPD im Amt. Oder schauen wir in die direkte Nachbarschaft. In den Landkreisen Gießen und Marburg-Biedenkopf arbeiten Anita Schneider und Kirsten Fründt. Zwei qualifizierte Landrätinnen liefern gute Arbeit ab und sind beliebt und akzeptiert in der Bevölkerung. Auch Limburg-Weilburg kann sich sehen lassen. In der 10.000-Einwohner-Gemeinde Hünfelden bei Limburg ist Sylvia Scheu-Menzer als Bürgermeisterin tätig. Geräuchlos, effizient und wirkungsvoll.

Frauen machen erfolgreich Politik

Beispiele, die zeigen, wie Frauen erfolgreich Politik machen. Dabei ist der Stil oft ein anderer. Ruhig, sachlich und zielorientiert und ohne männliches Imponiergehabe. Eine Methode, die bei den Menschen ankommt, die Wertschätzung ausstrahlt und Anerkennung findet. Deshalb gibt es viele gute Gründe für eine Frau als Bürgermeisterin in Weilburg. Es ist ein Signal für eine moderne und aufstrebende Stadt, für Familien, Kinder und Jugend, für Arbeitsplätze und gute Berufschancen, für einen neuen Umgang mit den Menschen in Verwaltung, Stadt und Umland.

Deshalb hat der Vorstand der SPD Jacqueline Würz aus Kubach als Kandidatin für die Wahl am 12. März 2017 vorgeschlagen.

Die Weilburger Sozialdemokraten stellen Jacqueline Würz in einem Pressegespräch der Öffentlichkeit vor.

Die Weilburger Sozialdemokraten stellen Jacqueline Würz in einem Pressegespräch der Öffentlichkeit vor.

Der Vorschlag wurde von einer Arbeitsgruppe mit Walter Frank, Bruno Götz, Lothar Hölzgen, Roland Jung, Andre Avakov und Hartmut Bock vorbereitet. Eine Persönlichkeit, die sich mit Herz und Verstand für Weilburg mit seine elf Stadtteilen engagiert, sollte gefunden werden, so das Anforderungsprofil. Politische Routine, Fachwissen im kommunalen Themenfeld, Verwaltungserfahrung, Teamfähigkeit und ein offener und vertrauensvoller Umgang mit den Menschen im Weilburger Land. Alles Eigenschaften die wichtig sind, um Weilburg in seiner zentralen Funktion zu stärken, bei einem guten Miteinander mit den Nachbargemeinden.

Die ideale Kandidatin für Weilburg

Jacqueline Würz bringt Berufserfahrung aus Pädagogik und Verwaltung und politisches und soziales Engagement mit. Dies zeigen ihre Aktivitäten in den Gremien der Stadt oder beim Aufbau der „Kubacher Initiative Zusammenhalt“, kurz: KIZ, die von ihr als Ortsvorsteherin mit ins Leben gerufen wurde. Ein Engagement, welches in der heutigen Zeit bei der Bewältigung von Integrationsaufgaben oder beim demografischen Wandel von besonderer Bedeutung ist.

Jacqueline Würz ist 54 Jahre alt und mit Ralf-Peter Würz verheiratet. Vier erwachsene Kinder und eine Enkelin gehören zur Familie. Sie ist diplomierte Sozialpädagogin mit 27 Jahren Berufstätigkeit. Bis 2009 in Berufsschulen unter anderem auch an der Wilhelm-Knapp-Schule in Weilburg. Seit 2009 arbeitet sie beim Hessencampus Limburg-Weilburg und bei der Kreisvolkshochschule. Hier ist sie als Projektleiterin zuständig für Organisation, Planung, Durchführung und Finanzierung. Derzeit bereitet sie die Bildungsmessen in Limburg und Weilburg vor, die immer im November stattfinden. Ein beruflicher Werdegang, der Zielstrebigkeit und einen motivierenden Umgang mit Menschen erfordert. Dazu gehört die Fähigkeit zur raschen und umfassenden Einarbeitung in neue Themenfelder.

Natürlich hat Jacqueline Würz auch Hobbies. Fahrradfahren, Lesen und gemeinsame Aktivitäten mit Familie und Freunden gehören dazu. Wichtig ist das Engagement im Ehrenamt, in der Stadtpolitik oder in Vereinen. Sie oder ihr Mann sind Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr Kubach, im THW, im KIZ, im Kubacher Turnverein, im Höhlenverein, in der Initiative Weilburg International und im Städtepartnerschaftsverein. Auch für die SPD ist sie verantwortlich unterwegs. Von 2011 bis 2016 war sie Ortsvorsteherin in Kubach, dann wechselte sie in den Magistrat. Sie ist seit 2014 stellvertretende Vorsitzende der SPD Weilburg und auf Kreisebene ist sie Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und des Unterbezirksvorstandes der SPD.

Text: Hartmut Bock       Fotos: Andreas Müller

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