Das Deutsche Rote Kreuz in Weilburg

In der Frankfurter Straße in Weilburg bietet das DRK seine Dienstleistungen für die Region an. Die Gebäude sind alle saniert und befinden sich in einem guten Zustand.

In der Frankfurter Straße in Weilburg bietet das DRK seine Dienstleistungen für die Region an. Die Gebäude sind alle saniert und befinden sich in einem guten Zustand.

Ein sozialer Dienstleister auf Wachstumskurs. So präsentierten Dr. Frank Schmidt, der Vorsitzende des DRK-Oberlahn und Geschäftsführer Detlef Meuser das Unternehmen bei einem Informationsbesuch von Bürgermeisterkandidatin Jacqueline Würz in Weilburg. Die dynamische Entwicklung zeige sich durch die Aufnahme neuer Geschäftsfelder in den letzten Jahren. Zwischenzeitlich sind 168 Mitarbeiter tätig und das Unternehmen ist drittgrößter Arbeitgeber der Stadt. Neu hinzugekommen ist ein ambulanter Pflegedienst, der für pflegebedürftigen Menschen medizinische, pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung im häuslichen Umfeld leistet. Ein weiteres neues Geschäftsfeld bildet die Teilehabeassistenz. Hier werden behinderte Kinder in Schulen im Rahme der Eingliederungshilfe betreut. Zurzeit sind in diesem Bereich bereits 16 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Menschen werden älter

Doch das ist noch nicht das Ende der Entwicklung. Ausgebaut wird auch die Tagesbetreuung für Demenzkranke, um pflegende Angehörige zu entlasten, berichtete der Vorsitzende, ein Thema welches von neuen gesetzlichen Regelungen forciert wird. Die Menschen, so Dr. Frank Schmidt, werden immer älter und die Art der Erkrankungen und körperlichen Beeinträchtigungen verändert sich. Auch deswegen ist das Angebot immer weiter zu entwickeln und dem tatsächlichen Bedarf anzupassen.

Neue Standbeine

Die Notfallversorgung und der Rettungsdienst sind immer noch ein Schwerpunkt unserer Arbeit, berichtet Geschäftsführer Detlef Meuser. Hier gilt es, die gesetzlichen Anforderungen einzuhalten, denn die Vorgabe für den einzuhaltenden Zeitraum vom Eingang der Notfallmeldung in der Rettungsleitstelle bis zum Eintreffen am Notfallort darf nicht mehr als zehn Minuten betragen. Eine gute Organisation und qualifiziertes Personal sind die Voraussetzung, um dieses Ziel zu erreichen. Über 70 Mitarbeiter sind allein für diese Aufgabe beim DRK Oberlahn tätig. Auch der Hausnotruf gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hier konnte durch erweiterte Angebote und Qualitätsstandards 130 zusätzliche Anschlüsse vermarktet werden, auf somit 400 Teilnehmer. Der Hausnotruf und der Behindertenfahrdienst sind weitere wichtige Standbeine des DRK so Geschäftsführer Meuser.

Kooperation und Zusammenarbeit

Jacqueline Würz zeigte sich erfreut über diese positive Entwicklung, die von ihr auch künftig unterstützt werde, denn eine gute soziale Versorgung sei wichtig für die Stadt. Für die Zukunft bot sie eine gute Kooperation und Zusammenarbeit an. Gut gefalle ihr auch die Tagesbetreuung für Demenzkranke, für die in Weilburg sehr schnell eine Einrichtung geschaffen werden müsse.

Zur Sprache kam auch die Arbeit des DRK in der Flüchtlingshilfe. Praktisch über Nacht wurde für die Erstaufnahmeeinrichtung ein Waldhausen ein Personalstamm aufgebaut, der dort gesamte soziale Betreuung übernommen hat. Auch das war eine organisatorische Glanzleistung, die hessenweit Beachtung gefunden hat, so Frank Schmidt. Vor diesen Hintergrund war die abrupte Schließung des Camps für viele nicht nachvollziehbar. Zusammen mit dem Treffpunkt der Stadt Weilburg, mit vielen Ehrenamtlichen, war ein weitgehend störungsfreier Betrieb möglich.

Kampagne zur Werbung neuer Mitglieder

Detlef Meuser berichtete auch über eine Kampagne zur Werbung neuer Mitglieder, die derzeit laufe. Rund 2700 Mitglieder gebe es derzeit. Fördernde Mitglieder und engagierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind wichtige Pfeiler der gesamten Organisation, die zur Ergänzung der Hauptamtlichen wichtig sind.

Text: Hartmut Bock
Fotos: Andreas Müller und Hartmut Bock


Das DRK blickt optimistisch in die Zukunft. Von links: Jacqueline Würz, der Vorsitzende Dr. Frank Schmidt und Geschäftsführer Detlef Meuser.

Das DRK blickt optimistisch in die Zukunft. Von links: Jacqueline Würz, der Vorsitzende Dr. Frank Schmidt und Geschäftsführer Detlef Meuser.


Das Interesse am DRK-Besuch mit Bürgermeisterkandidatin Jacqueline Würz (Foto Mitte) war groß. Es gab wichtige Informationen und viel Diskussionsstoff

Das Interesse am DRK-Besuch mit Bürgermeisterkandidatin Jacqueline Würz (Foto Mitte) war groß. Es gab wichtige Informationen und viel Diskussionsstoff

 

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