Glückwünsche für Erhard Olschewski

Irmgard und Erhard Olschewski (Mitte) freuen sich über den Besuch und die Glückwünsche aus Weilburg. Foto mit Walter Frank (li) und Stadtverordnetenvorsteher Bruno Götz (re) der auch Grüße der Stadt überbrachte.

Irmgard und Erhard Olschewski (Mitte) freuen sich über den Besuch und die Glückwünsche aus Weilburg. Foto mit Walter Frank (li) und Stadtverordnetenvorsteher Bruno Götz (re) der auch Grüße der Stadt überbrachte.

Am Sonntag, dem 5. Februar 2017, feierte Erhard Olschewski in Wirges im Westerwald seinen 85. Geburtstag.

Eine Delegation der Weilburger Sozialdemokraten mit Stadtverordnetenvorsteher Bruno Götz, seinem Vorgänger Walter Frank und dem Ortsvereinsvorsitzenden Hartmut Bock überbrachte dem Jubilar die Grüße der Weilburger SPD. Bruno Götz übermittelte außerdem die Glückwünsche der Stadt Weilburg und ihrer Bürgerschaft.

Zwölf Jahre Rathauschef

Erhard Olschewski war zwölf Jahre, von 1981 bis 1993, Rathauschef in Weilburg. In seiner Amtszeit hat er die Entwicklung der Stadt entscheidend vorangetrieben. Geräuschlos und effizient packte er schwierige Themen an. Seinerzeit wurden Millionenbeträge in den Umweltschutz und die Abwasserbeseitigung investiert, ein Thema, welches nicht überall Begeisterung auslöste. Ein Knackpunkt war der Standort der Kläranlage, der sehr umstritten war. Unter seiner Regie gab es eine Lösung, der Bau erfolgte, das stadtweite Kanalnetz wurde nach modernen Umweltstandards geschaffen. Eine deutliche Verbesserung der Wasserqualität der Lahn, die sich heute noch auszahlt,  war die Folge.

Die Oberlahnbrücke war wichtig

Weilburg - die pulsierende Stadt - so der Titel eines Buches von Erhard Olschewski, in dem über die langjährige Arbeit in Weilburg berichtet wird.

Weilburg – die pulsierende Stadt – so der Titel eines Buches von Erhard Olschewski, in dem über die langjährige Arbeit in Weilburg berichtet wird.

Die Planung für den Bau der jetzigen Oberlahnbrücke fällt ebenfalls in seine Amtszeit. Ein Projekt, welches fachlich sehr umstritten war, weil die Schlossansicht nicht beeinträchtigt werden sollte. Unterschiedliche Varianten und harte Diskussionen mit Fachbehörden, dem Landesdenkmalbeirat und der Bevölkerung vor Ort waren zu moderieren. Mit dem Grundsatzbeschluss der Stadtverordnetenversammlung zur Linienführung und Gestaltung wurden die Voraussetzungen für das Land Hessen geschaffen, diese Maßnahme in der jetzigen Form umzusetzen.

Auch die Umstrukturierung der Stadtwerke zu einer GmbH, die Gründung der Fremdenverkehrs-Marketing-GmbH und die moderne Organisationsstruktur der städtischen Verwaltung tragen seine Handschrift.

Ein Traumergebnis

Die Weilburger Bürger haben diese Leistungen Erhard Olschewskis und seinen Einsatz im Amt stets anerkannt, den Weilburger Sozialdemokraten wurde dies durch gute Wahlergebnisse honoriert. So erzielte die SPD bei der Kommunalwahl 1989 ein bis heute nicht mehr erreichtes „Traumergebnis“, das nicht zufällig in Olschewskis Amtszeit fällt: Sie gewann mit 19 Mandaten nicht nur die absolute Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung, sondern auch mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen!

Text:  Hartmut Bock, Joachim Warlies

Fotos:  Hartmut Bock

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Dies und das, Weilburg abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s