Stadtentwicklung durch Innovation und Kreativität

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Die Brauerei Helbig in Weilburg verändert ihr Gesicht. In wenigen Wochen steht hier ein Haus der Künste, das Rosenhang-Museum. Im Moment wird noch mit Hochdruck gearbeitet.

In Weilburg wird eine ehemalige Brauerei in ein Kunsthaus verwandelt.

Noch ist alles eine große Baustelle, mit Staub,  Lärm und schweren Gerüsten. Doch das ist nicht mehr lange so, denn Anfang Juni wird Weilburg um eine Attraktion reicher sein. Die ehemalige Brauerei Helbig wird zu einem einzigartigen Kunsthaus verwandelt, in dem auf 2000 Quadratmetern deutsche und internationale Künstler ihre Werke ausstellen. Große Namen sind im Spiel und werden Weilburg überregional bekannt machen. So ist der Berliner Galerist Michael Schultz als Mitinitiator, Berater und Kurator mit im Boot und verleiht dem Vorhaben internationalen Glanz. Bei einem Besuch des Landtagsabgeordneten Tobias Eckert stellten die Initiatoren Antje Helbig und Joachim Legner das ambitionierte Projekt vor. Auch die Vertreter der örtlichen SPD, die erstmalig Gelegenheit hatten, dieses Vorhaben vor Ort zu besichtigen, waren dabei.

Ein Entwicklungsschub für die Stadt

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Stadtverordnetenvorsteher Bruno Götz, MdL Tobias Eckert und Joachim Legner.

Diese private Initiative wird einen Entwicklungsschub in der Stadt auslösen, darüber waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig. Schon vor der Fertigstellung gibt es eine höhere Bereitschaft von Investoren, in wichtige Weilburger Projekte beim Wohnungsbau oder der Hotellerie einzusteigen. Doch das ist erst der Anfang, ist sich Joachim Legner sicher, denn Weilburg liegt mitten in der Bundesrepublik, ist von allen Seiten gut erreichbar und entwickelt eine hohe Anziehungskraft als Stadt für Kunst, Kultur und Bildung. Auch die Altstadt wird davon profitieren, denn durch eine höhere Besucherfrequenz werden sich dort Investoren für Wohnungen und Geschäfte finden.

Gesamtkonzeption zur Verknüpfung mit der Stadt

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Antje Helbig

Allerdings ist auch die Stadt gefragt, denn die Kunsthalle, mit dem Namen „Rosenhang-Museum“ muss gut in die übrigen Aktivitäten, wie die Schlosskonzerte, die Theatergemeinde, eventuell entstehende Kleinkunst- oder Kabarett-Reihen, eingebunden werden. Erst dadurch entstehen Synergien, von denen alle profitieren. Wichtig ist auch die Gestaltung und Nutzung der Lahnaue bis zur steinernen Brücke. Hier gibt es im Moment unterschiedliche Aktivitäten, wie der Bau einer Fußgängerbrücke, die Errichtung des Hallenbades, die Schaffung einer Freizeit- und Erholungsbereiches um das Hallenbad. Das Rosenhang-Museum ist in eine noch zu erstellende Gesamtkonzeption einzubinden. Dazu gehört der Zugang zur Lahn, eine Fußwegeverbindung zum Bahnhof und in Richtung Innenstadt oder die Schaffung von Parkflächen für Busse und Pkws.

Innovation durch Kreativität

Die anwesenden Sozialdemokraten zeigten sich zum Abschluss begeistert über das Engagement und die Kreativität von Antje Helbig und Joachim Legner. Tobias Eckert, der auch innerhalb der SPD-Landtagsfraktion für die Kreativwirtschaft zuständig ist, freute sich besonders über die Initiativen in Weilburg, denn kulturelle Projekte sind vielfach Innovationsmotor, schaffen Arbeitsplätze und lösen Wachstumsschübe aus.

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Es gab viel zu sehen bei dem Ortstermin, gemeinsam mit dem heimischen Landtagsabgeordneten Tobias Eckert. Das neu entstehende Rosenhang-Museum wird ein kultureller Leuchtturm für Weilburg.

Text und Fotos: Hartmut Bock


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